Wir sind wieder zurück….

…von unserem ersten Wochenendausflug. Mit einer groben Reiseplanung im Gepäck haben wir uns Samstag früh auf gemacht zur Coromandel Halbinsel. Diese liegt circa 2,5 Stunden entfernt von Auckland. Den Weg zu finden den wir vor hatten zu nehmen, war gar nicht so leicht. Wir hatten zwar extra vorher die Travel Karte vom hiesigen ADAC gekauft, aber da es nicht so viele Strassen gibt wie in Deutschland, ist ein ausführlicher Atlas dann auch mal glatte 50 Seiten dick, inklusive der Detailansichten der größeren Städte. Naja nach dem ersten Mal verfahren und an der Tankstelle mit grossen Augen angeguckt werden, weil wir nach dem Weg fragten, haben wir es dann doch geschafft und die Küstenstrasse Richtung Thames, das ist die erste Stadt auf der Halbinsel an der Westküste, genommen.

3km hinter Thames steuert wir dann unser erstes Touristenziel an, das Butterfly House. Eine eher unscheinbare Halle, die man besichtigen kann. Wenn man dort rein kommt, trifft einen erstmal der Tropenschlag. Bei 90% Luftfeuchtigkeit und 29 Grad kann man aber ganz ganz viele Schmetterlinge angucken. Es gibt sogar einen kleinen Fön, damit man die Linse des Fotoapperates aufwärmen kann, da sie beim betreten der Halle beschlägt. Ja und die Fotos gibt’s natürlich auch schon in der Butterfly Galerie oder in der Galerie

Anschließend ging die Fahrt weiter Richtung Taru. Dort gibt es den Rapaura Watergarden Ein sehr schön angelegter Park mit vielen kleinen Wasserspielereien und einem Wasserfall. Dort hätte man auch Schwimmen können. Leider war es dazu dann doch ein bisschen zu kalt. Aber wir sind dort ein bisschen rumgeklettert und haben die tolle Aussicht und Natur genossen. Und natürlich gibt’s auch davon Fotos in der Watergarden Galerie oder in der Galerie

Und weiter ging die Fahrt nach Coromandel, hier haben wir uns erstmal ein Backpacker Hostel gesucht. Das zuerst angesteuerte war zum Glück voll belegt. Irgendwie wirkte das dort alles ein wenig chaotisch. Schließlich haben wir in der Anchor Backpager Lodge eingecheckt und uns kurz darauf wieder auf den Weg gemacht, um den Nachmittag noch ausgiebig zu nutzen. Wieder den Pacif Coast Highway entlang, der schon nach kurzer seit zu einer unbefestigten Strasse wurde, die irgendwie nur aus Kurven bestand. Da war schon ganz schön Nervenkitzel dabei und stetig die Hoffnung, dass uns bitte bitte keiner entgegenkommt. Christian hatte seinen Spaß, er war ja auch Fahrer und probierte aus wie schnell unser Geländewagen die Berge rauf und runter düsen konnte. Für 60 km braucht man dann aber doch knapp 1,5 bis 2 Stunden. Angekommen ist man dann am Port Jackson, ein superschöner Strand mit Campingplatz an der Nordspitze der Coromandel Halbinsel. Auf dem Weg dahin wird man aber mit einer atemberaubenden Natur entschädigt.

Das ist alles so grün und blau (je nach dem ob Wasser oder Wiese), dass man ständig das Gefühl hat, es kann gar nicht echt sein, diese Farben haben wir doch nur früher im Kindergarten zum malen benutzt. In den Bergen auf der Halbinsel gibt es so viele fantastische Aussichtspunkte, an denen man meilenweit über Berge und Wasser gucken kann. Auch sind die Strecken hier ganz besonder. Statt eine Straße, oder in unserem Fall ein eher wenig befestigter Schotterweg am Meer entlang zu bauenm führt diese Straße am Meer entlang nur um mit der nächsten Kurve wieder gradewegs rauf auf die Berge zu führen. Ein ständiger Wechsel von Merr und “Hochgebierge”. Das Wetter meinte es auch gut mit uns und die Sonne schien. Für den längeren Strandaufenthalt war es leider zu windig. Auf dem Rückweg dann die letzten Fotos des Tages, ein herrlicher Sonnenuntergang hinter den Bergen im Meer. Wir hoffen auf den Fotos können wir euch unsere Eindrücke ein bisschen vermitteln: Zum Port Jackson oder zur Galerie

Am Sonntagmorgen war das Wetter leider nicht so richtig toll, aber so was schockt uns natürlich nicht. Für den Vormittag haben wir uns den Driving Creek Train vorgenommen. Das ist ein kleiner Zug (siehe Fotos) der durch die Berge fährt und einen super Blick in die Natur der Coromandel Wälder gewährt.

Oben angekommen hat man einen super Aussicht, leider mit vielen vielen Wolken. Aber schon die Fahrt war ein Erlebnis und der Fahrer hatte auch immer einen lustigen Spruch auf den Lippen. So verabschiedete er sich und bedankte sich bei allen Gästen, mit den Worten: Wir hoffen es hat ihnen gefallen und wenn nicht ist auch egal, ihr Geld haben wir ja schon. Außerdem wünschte er allen eine schöne Zeit und hieß gesondert noch einmal alle Leute von Übersee und die Auckländer im schönen Neuseeland Willkommen. Die Auckländer werden dort ein wenig auf die Schippe genommen, da sie Großstädter sind und Auckland nicht viel vom schönen Neuseeland hat. Ja und auch hier haben wir natürlich Fotos gemacht: Driving Creek Train oder zur Galerie

Ein kurzes Video in groß gibt es hier [3,86MB]

Langsam wurde das Wetter auch wieder ein bisschen freundliche und wir fuhren mit unserem Landy an die Ostküste. Unser erstes Ziel hier war der Hot Water Beach. Hier kann man bei Ebbe am Strand ein Loch buddeln und dann ist da irgendwie heißes Wasser. Wie genau das funktioniert, werden wir bei unserem nächsten Besuch auf der Coromandel Halbinsel herausfinden, da wir diesmal leider während der Flut dort waren. Ein paar Bilder von diesem Strand gibt es aber trotz dem. Hot Water Beach oder zur Galerie

Das letzte Ziel unserer Reise sollte Cathedral Cove sein. Ein sehr schöner Strand, der durch eine Höhle, die wohl durch Ausspülung entstanden ist, getrennt ist. Durch die man aber durchlaufen kann. Am Rand des Strandes gibt es felsigen Steilhang. Man erreicht den Strand nur von einem etwa 20 Minuten entfernten Parkplatz oder dem noch ein Stück weiter entfernten Coromandel Beach. Wir haben uns dann für den längeren Weg entschieden. Hätten wir gewusst, was das für ein Weg ist….. Ausgeschrieben war der Weg mit einer Wegzeit von 90 Minuten. Also auf geht’s! Gebraucht haben wir nur 30 oder 40 Minuten. Die Zeitangabe soll wohl all diejenigen Abschrecken, die es nicht schaffen würden. Es geht nämlich die ganze Zeit nur Berg auf und Berg ab. Mit zum Teil ziemlich starken Steigungen. Aber auch hier wird man wieder mit traumhaften Blicken über das Meer entschädigt, die ihr euch wenn auch nur Aussichtsweise in der Cathedral Cove oder in der Galerie ansehen könnt.

Alle Einzelheiten, die ich heute vergessen habe, werden wir morgen nachreichen, jetzt ist schon spät und wir müssen morgen früh raus und mit allen anderen Praktikanten Chatten ;-)

3 Reaktionen zu “Wir sind wieder zurück….”

  1. Viv

    Da habt ihr aber ein paar richtig schoene Bilder gemacht - koennte man glatt neidisch werden :-D

    Viv

  2. Dani

    Super schöne Fotos! Freu mich auf mehr…
    LG
    Dani

  3. soccer

    Hey,

    eure Bilder sind echt super. Schöne Grüße aus Deutschland.

    Christin

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